
Sprachhelferinnen des Deutschen Kinderschutzbundes Hockenheim fortgebildet
Ein großer Schwerpunkt in der Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes
Hockenheim ist das Sprachhilfe-Angebot in allen Hockenheimer Kindergärten
für Kinder mit Defiziten in der deutschen Sprache.
Durch dieses Angebot in Kleingruppen ist es möglich, schon bei Kindern im
Vorschulalter deutsche Sprachkenntnisse gezielt zu fördern und Kinder mit
ausländischer Muttersprache intensiv mit der deutschen Sprache vertraut zu machen.
Somit wird dafür gesorgt, dass alle Kinder bei Schulbeginn gute Voraussetzungen
haben die Lernziele zu erreichen und eine bessere Integration in den
Klassenverbänden stattfinden kann. Da nicht alle Sprachhelferinnen aus einem
pädagogischen Beruf kommen, hat der DKSB in den vergangenen Wochen eine
Fortbildung zum Thema
„Alltagsintegrierte Sprachförderung im Kindergarten“ organisiert.
Die Referentin Dr. Dipl.-Psych. Anke Buschmann vom Heidelberger
Frühinterventionszentrum (FRIZ) vermittelte in einer mehrtägigen Fortbildung
den zehn Sprachhelferinnen wertvolle Tipps und Anregungen für ihre Arbeit.
Im ersten Teil lag der theoretische Schwerpunkt auf dem Ablauf der frühen
Sprachentwicklung und den Voraussetzungen für den Spracherwerb im Allgemeinen.
Grundprinzipien der sprachförderlichen Kommunikation wurden besprochen und
in alltagsgerechten Rollenspielen vertieft.
Das Erlernte konnte direkt bis zum nächsten Treffen von den einzelnen
Sprachförderkräften in der Praxis umgesetzt werden. Im zweiten und dritten Teil
wurden Erfahrungen ausgetauscht und gezielte Sprachlernstrategien erlernt.
Eine Kleingruppenarbeitsphase nutzte man, um Grundprinzipien rund um das
richtige Anschauen eines Buches als Spracherwerbshilfe auszuarbeiten und um
die Fähigkeit Kinder zum Sprechen zu animieren zu schulen.
Nach dieser Fortbildung konnten alle Teilnehmerinnen wertvolle Informationen
für ihre praxisorientierte Arbeit mit den Kindern mitnehmen.